Amnesty International Gruppe Kirchheim/Teck

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Gruppe Kirchheim/Teck

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21.08.2014

Bárbara Italia Méndez
c/o: Centro de Derechos Humanos Miguel Agustín Pro Juárez Serapio Rendón no.57/B
Col. San Rafael
C.P. 06470
México D.F.
MEXIKO

Mexiko - Bárbara Italia Méndez August 2014 Bárbara Italia Méndez, die ehrenamtlich für eine Kinderhilfsorganisation arbeitete, wurde am 4. Mai 2006 in San Salvador Atenco im Bundesstaat México, von Angehörigen der mexikanischen Bundespolizei ohne Begründung festgenommen. Während der Fahrt zum Gefängnis wurde sie von den Polizisten übelst misshandelt und vergewaltigt. Am 5. Mai wurde sie der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates vorgeführt. Sie weigerte sich, eine Aussage zu machen, da sie keinen Rechtsbeistand hatte. Stattdessen versuchte sie, Anzeige wegen der Vergewaltigung und Misshandlung zu erstatten. Diese wurde jedoch nicht aufgenommen. Auch die medizinischen Untersuchungen waren unzureichend. Die Täter sind bis heute nicht vor Gericht gestellt worden. Derzeit beschäftigt sich díe Interamerikanischen Menschenrechtskommission mit dem Fall von Bárbara Italia Méndez und weiteren Frauen, die im Mai 2006 in San Salvador Atenco von Polizisten vergewaltigt und misshandelt wurden. Die Menschenrechtskommission wird in Kürze einen Bericht mit Empfehlungen an die mexikanische Regierung veröffentlichen. Wenn die Regierung den Empfehlungen nicht nachkommt, wird der Fall an den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte weitergeleitet. Weil der Bericht noch nicht vorliegt, sollen die mexikanischen Behörden derzeit nicht direkt angeschrieben werden. Bitte schreiben Sie kurze Nachrichten an Bárbara Italia Méndez, in denen Sie Ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen. Vorschläge auf Spanisch und Deutsch: Querida Bárbara: Les apoyamos en su lucha digna por la justicia. Esperamos que pronto las autoridades reconozcan su responsabilidad tanto por los hechos como por la impunidad y que pronto se haga justicia. Abrazos de solidaridad y apoyo! Liebe Barbara, Wir/ich unterstütze/n Ihren Kampf für Gerechtigkeit. Wir/ich hoffe/n, dass die Behörden endlich ihre Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass die Verantwortlichen für das, was Ihnen angetan wurde, vor Gericht gestellt werden. Mit solidarischen Grüßen Die Menschenrechtsorganisation wird Ihre Nachricht an Bárbara Italia Méndez weiterleiten: Bárbara Italia Méndez c/o: Centro de Derechos Humanos Miguel Agustín Pro Juárez Serapio Rendón no.57/B Col. San Rafael C.P. 06470 México D.F. MEXIKO Im August 2014 Querida Bárbara:
Les apoyamos en su lucha digna por la justicia. Esperamos que pronto las autoridades reconozcan su responsabilidad tanto por los hechos como por la impunidad y que pronto se haga justicia.
 Abrazos de solidaridad y apoyo!

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15.01.2014

Mohammad Reza Haddadi

Neuer Brief 2014 Hinrichtung verhindern! Iran UA-071/2010 Index: MDE 13/072/2010 05. Juli 2010 Minderjähriger Straftäter: MOHAMMAD REZA HADDADI, 22 Jahre

Die iranischen Behörden haben einen neuen Hinrichtungstermin für Mohammad Reza Haddadi festgesetzt.Er wurde für ein Verbrechen zum Tode verurteilt, dass er als Minderjähriger begangen haben soll.

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15.11.2016

Briefe gegen das Vergessen

Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.

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12.09.2013

Briefe gegen die Todesstrafe

Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung.Die Botschaft von Amnesty International lautet deshalb unmissverständlich: Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken.

Aus diesem Grund setzt sich Amnesty International seit über 30 Jahren gegen diese Strafe ein. Und dies mit zunehmendem Erfolg: Immer mehr Staaten schaffen diese Strafe ab. Dennoch bleibt noch viel zu tun, Jahr für Jahr werden tausende Menschen hingerichtet.

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10.01.2012

Ein Geschäft mit dem Tod

Waffenexporte ins südliche Afrika. Der Journalist Emanuel Matondo berichtet am Do., 1. März 2012, 20 Uhr im Kath. Gemeindehaus St. Ulrich in der Lindachallee in Kirchheim/Teck. Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Nach Angaben des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI haben sich die deutschen Rüstungsexporte zwischen 2005 und 2009 gegenüber den Vorjahren mehr als verdoppelt. Von 2001 bis 2009 wurden Rüstungsexportgenehmigungen für insgesamt 63,8 Milliarden Euro erteilt. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten. Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konfl ikte werden verstärkt und eskalieren häufi g gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten. Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wollen wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich machen. Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand.

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24.10.2011

Briefmarathon: „Dein Brief kann Leben retten.“

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns am internationalen Amnesty-Briefmarathon. Dabei setzen sich Menschen weltweit mit Appellschreiben für bestimmte Einzelfälle ein. Der 10. Dezember ist der Tag, an dem unsere Aktion stattfindet.

Die Einzelfälle in diesem Jahr sind:

    * Aserbaidschan: Jabbar Savalan
    * Indonesien: Filep Karma
    * Jemen: Fatima Hussein Badi
    * Kamerun: Jean-Claude Roger Mbede
    * Russland: Natalja Estemirowa

Der diesjährige Briefmarathon soll anlässlich des Geburtstagsjahres von Amnesty mit Licht-Aktionen verbunden werden und steht international unter dem Motto "Shine a Light". Nicht nur angesichts der Weihnachtszeit sowie der langen, dunklen Tage ist dieses Motto für unseren Einsatz für Einzelfälle natürlich ein sehr passendes Motto: Amnesty bringt seit inzwischen fünf Jahrzehnten Licht ins Dunkel, wo Menschenrechtsverletzungen im Verborgenen gehalten werden sollen, und gibt damit vielen Menschen in schwierigsten Situationen einen Funken Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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