Briefe gegen das Vergessen

Briefe gegen das Vergessen

Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern – ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte „Briefe gegen das Vergessen“. Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die „Briefe gegen das Vergessen“ wirken durch ihre enorme Anzahl.


Wir brauchen Ihre Unterstützung

Wir brauchen Ihre Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteiligen Sie sich an den Briefen gegen das Vergessen

Juli 2020

Brief

Vladimir Vladimirovich Putin
Ul. Ilyinka, 23
Moscow, 103132
RUSSISCHE FÖDERATION
E-Mail: über http://en.letters.kremlin.ru/ (auf Englisch)
http://letters.kremlin.ru/letters/send (auf Russisch)
Fax: 007 495 9102134
Twitter: @KremlinRussia Im Juli 2020

Sehr geehrter Herr Präsident,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden. 

In diesem Fall handelt es sich um die Journalistin Elena Milashina.

Mit großer Sorge habe ich von ihrer Lage erfahren.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die Morddrohungen gegen Elena Milashina öffentlich verurteilt werden und sorgen Sie dafür, dass sich derartige Angriffe nicht wiederholen und dass die Sicherheit der Journalistin gewährleistet ist.

Schützen Sie bitte das Recht von Journalisten, über die Covid-19-Pandemie zu recherchieren und zu berichten. Dies beinhaltet auch das Recht, über die Reaktion der Behörden in Tschetschenien oder in anderen russischen Teilregionen zu berichten. Dringen Sie darauf, dass die Rechte auf Meinungs- und Informationsfreiheit in der Russischen Föderation geschützt werden.

Hochachtungsvoll

Abdel Fattah al-Sisi
Office of the President
Al Ittihadia Palace
Cairo
ÄGYPTEN
Fax: 00 202 – 2391 1441
E-Mail: p.spokesman@op.gov.eg
Twitter: @AlsisiOfficial
Facebook: https://www.facebook.com/AlSisiofficial/            Im Juli 2020

Sehr geehrter Herr Präsident,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden. 

In diesem Fall handelt es sich um 

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden. 

In diesem Fall handelt es sich um Aser Mohamed.

Mit großer Sorge habe ich vom Schicksal von Aser Mohamed erfahren.

Bitte sorgen Sie dafür, dass das Urteil gegen Aser Mohamed aufgehoben und er umgehend freigelassen wird. Stellen Sie sicher, dass das Verschwindenlassen und die Foltervorwürfe untersucht werden.

Bis zu seiner Freilassung muss Aser Mohamed die Möglichkeit erhalten, mit seiner Familie und seinem Rechtsbeistand zu kommunizieren. Setzen Sie sich zudem für den Schutz der Gesundheit aller Inhaftierten ein – insbesondere angesichts der Ansteckungsgefahr mit Covid-19.

Hochachtungsvoll

President Miguel Díaz-Canel
Hidalgo Esq. 6, 

Plaza de La Revolución, 

CP 10400 La Habana
KUBA
E-Mail: despacho@presidencia.gob.cu
Facebook: @PresidenciaDeCuba
Twitter: @DiazCanelB Im Juli 2020

Sehr geehrter Herr Präsident,

aufgrund von Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wende ich mich heute an Sie.

AI ist eine unabhängige nicht-staatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen und der UNESCO. Die Organisation arbeitet weltweit für die Verteidigung von Menschen, die unter der Verletzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder getötet wurden bzw. werden. 

In diesem Fall handelt es sich um den 63-jährige Anwalt und Journlist

Roberto Quiñones Haces.

Er wurde im August 2019 wegen „Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Ungehorsams“ zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt und am 11. September 2019 von den Behörden in Cienfuegos festgenommen. Seither befindet er sich im Gefängnis.

Roberto Quiñones Haces ist ein gewaltloser politischer Gefangener, der nur deshalb inhaftiert ist, weil er sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen hat.

Er leidet unter gesundheitlichen Beschwerden, was ihn bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus in große Gefahr bringen könnte. Laut Angaben seiner Familie muss er sich mit mindestens 17 weiteren Inhaftierten eine kleine Zelle und Sanitäreinrichtungen teilen.

Hiermit bitte ich Sie, Roberto Quiñones Haces umgehend und bedingungslos freizulassen, da er nur aufgrund der friedlichen Wahrnehmung seines Rechts auf Meinungsfreiheit inhaftiert wurde und wegen seines Gesundheitszustands in besonderem Maße durch Covid-19 bedroht ist. Des Weiteren möchte ich Sie auffordern, alle weiteren gewaltlosen politischen Gefangenen umgehend freizulassen und die Freilassung – ggf. unter Auflagen – von besonders durch Covid-19 bedrohten Inhaftierten zu erwägen, wie z. B. ältere und Menschen mit schweren Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.

Hochachtungsvoll